{rezension} on the come up - angie thomas

Jeder hat ein Recht auf Redefreiheit – aber nicht jeder wird gehört…
Die 16-jährige Bri wünscht sich nichts sehnlicher, als eine berühmte Rapperin zu werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte, und Bri tritt in riesengroße Fußstapfen. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats. Als sich die unbezahlten Rechnungen stapeln und ihre Familie kurz davor ist, ihre Bleibe zu verlieren, wird klar: Eine berühmte Rapperin zu werden, ist für Bri nicht länger nur ein Wunsch, sondern ein Muss …
(Klappentext)


Nachdem ich von "The Hate U Give" 2017 sehr begeistert war, musste ich auch defintiv das neue Buch von der Autorin lesen.
Schon seit vielen Jahren möchte Bri unbedingt Rapperin werden, es ist ihre große Leidenschaft und sie wünscht sich sehr damit Erfolg zu haben und groß raus zu kommen. Und endlich darf sie im "Ring" bei einem Rap-Battle antreten und zeigen was sie kann. Es könnte sie einem großen Durchburch näher bringen, aber der Aufstieg ist trotzdem kein einfacher Weg.
Bri wohnt in Garden Heights, wo Gangrivalität  - gefährlich und gewalttätig - zum Alltag dazu gehört, und in der Schule hat es Bri nicht immer leicht. Dort gibt es nur wenige Schwarze und Bri hat oft das Gefühl, dass sie wenigen ihren Hautfarbe anders behandelt wird, z.B. dass sie relativ häufig im Schulsekretariat landet oder wie sie an den Eingangskontroller der High School behandelt wird.
Vor allem hat aber Bris Familie sehr mit Geldproblemen zu kämpfen, ihre Mutter Jay tut alles dafür, dass genug Essen im Kühlschrank ist und trotzdem reicht es kaum. Umso mehr möchte Bri ihren Traum verwirklichen um zu helfen, damit sich weder Jay, noch ihr Bruder Trey oder sie sich um Geld sorgen müssen.
Leider habe ich Bri eher als schwierige Protagonistin wahrgenommen und sie war mir nicht wirklich sympathisch. Ich fand ihr Verhalten oft nicht nachvollziehbar, sie wirkte an manchen Stellen agressiv und nicht selten handelte sie ziemlich sturr, eigensinnig und unvernünftig. Auch interessiert sich Bri eher weniger für die Schule oder gute Noten, sondern viel mehr für das Rappen.
Daneben weiß ich nicht so ganz, wie ich über die Liebesgeschichte denken soll. Einen Teil mochte ich nicht, aber einen anderen Teil fand ich süß gemacht. Sie stand jedenfalls nicht im Vordergrund und hat nur eine kleinere Rolle eingenommen.
Nicht überzeugen konnte mich die Handlung. Auf den ersten 100 Seiten ist nur wenig passiert und für mich hat sich das ganze Buch ziemlich gezogen. Generell war die Thematik mit Bris Traum Rapperin zu werden und den vielen Problemen interessant. Nur war es in der Umsetzung zu langatmig und dadurch nicht fesselnd, und das fand ich sehr schade.
Ich hätte mir gewünscht, dass sich Bris Geschichte flüssig lesen würde, jedoch das war leider nicht der Fall. Angie Thomas verwendete viel Slang, was nicht ganz so meins war, sehr positiv und hilfreich war dafür ein Glossar am Ende.
Nebencharaktere, wie Bris beste Freunde Malik und Sonny, ihre Tante Pooh (ihre Managerin, aber auch Gangmitglied und Drogendealerin), und Supreme oder Miles haben gut dazu gepasst und auch ihre eigenen Problemen wurden thematisiert.



Leider deutlich schwächer als der tolle Debütroman der Autorin. Die Protagonistin war mir nicht wirklich sympathisch und das Buch hat sich teilweise sehr gezogen.


Vielen Dank an den cbj-Verlag und das Bloggerportal
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.



Kommentare:

  1. Hallo liebe Callie,

    schade, dass dich das Buch nicht so überzeugen konnte! :/ Bei mir steht es auf der Wunschliste und ich hoffe, ich komme besser mit deinen Kritikpunkten klar, wenn ich es dann irgendwann mal lese. ^^

    Noch einen schönen Abend!
    Dana

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    1. Hey Dana,

      ja, das finde ich sehr schade :/ Ich hoffe für dich, dass es dir besser gefallen wird! ♥

      Danke, dir auch! ♥

      Lg Callie

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