{rezension} palace of silk - die verräterin - c. e. bernard

Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leider nicht so leicht und ich bin sehr schwer in die Geschichte hineingekommen, was ich schade fand.
Anders als im ersten Band befindet sich Rea nun mit ihren Freunden Comte, Blanc, René und Ninon in Paris, wo Magdalenen ganz anders behandelt werden. Es gibt kein Berührungsverbot, keine vorgegebene Kleidung, die so viel Haut wie möglich bedeckt und Rea fühlt sich deutlicher freier als in England.
Doch wenige Tage nach ihrer Ankunft in Frankreich kündigt Prinz Robin dort hinzureisen, mit dem Ziel Brautwerbung um Ninon zu betreiben. So gerät Reas geplanter Neuanfang relativ schnell wieder ins Wanken, besonders als ihm im Palast wieder begegnet.
Rea macht auch Bekanntschaft mit der undurchschaubaren Madame Hiver, die als Mätresse des Königs fungiert, immer eine Maske trägt und irgendetwas von ihr will.
Zudem herrscht eine gewisse Unruhe zwischen Befürwortern der Berührungsfreiheit und deren Gegnern. Dadurch Rea bekommt einen neuen Job, der ihr eigentlich überhaupt nicht in ihre Pläne passt und aber sie keine Wahl. Und das ist immer noch die Kreatur in Rea, gegen die sie versucht anzukämpfen.
Richtig gut gefallen hat mir, dass viele unterschiedliche Nebencharaktere eine größere Rolle gespielt haben. Rea verbringt gerne Zeit mit Ninon, aber auch Blanc, René und Comte werden zu ihren engen Vertraute. Und mit dem Roi und Madame Hiver kommen noch neue Charaktere dazu, die das Geschehen schön aufgemischt haben.
Die Umsetzung der Liebesgeschichte mochte ich gerne. Rea hadert mit ihren Gefühlen für Robin und gleichzeitig gibt es zusätzlich noch eine andere Liebesbeziehung, die thematisiert wurde.
Leider war für mich das Buch aber ziemlich langatmig und war daher für mich nicht packend oder fesselnd. Auch von der Handlung hatte ich mir erhofft, insgesamt war es eher weniger spannend und ich hätte mir mehr überraschende Szenen gewünscht.
So konnte mich der Schreibstil auch nicht richtig von sich überzeugen und die Geschichte ließ sich nicht so gut flüssig lesen, wie es mir erhofft hätte und wie es im Auftakt der Reihe der Fall war.


Leider deutlich zu langatmig und kann so nicht mit dem ersten Band mithalten.


Vielen Dank an den Penhaligon-Verlag und das Bloggerportal
für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.



Palace of Glass - Die Wächterin
Palace of Silk - Die Verräterin
Palace of Fire - Die Kämpferin


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