{rezension} novel haven - levels of love - anabelle stehl

Sie dürfen nicht verlieren - schon gar nicht ihr Herz.
Zwei Konkurrenten Lara vs. Luca. Unsicher vs. Selbstsicher. 
Cosy Game gegen Horror Game. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein und verarbeiten doch beide ihre ganz eigenen Ängste in ihren Spielen. Ein Wettbewerb. Die GameChanger-Convention ist ihre Chance auf Anerkennung, Sichtbarkeit - und das dringend benötigte Preisgeld. Unzählige Gefühle Hinter der Fassade aus Ehrgeiz und Konkurrenz sehnen sich Lara und Luca nach jemandem, der sie auch abseits der Bildschirme versteht. Sie könnten perfekt füreinander sein - doch am Ende kann nur einer gewinnen und seinen Traum verwirklichen ... 
(Klappentext)


"Worlds Collide" war mein erstes Buch der Autorin, welches mir ziemlich gut gefallen. Eine Gemeinsamkeit mit diesem Buch ist der Schauplatz London, obwohl in "Novel Haven" die Kulisse in Oxford auch eine sehr große Rolle spielt. 
Mit Gaming habe ich persönlich gar nichts am Hut und habe deswegen nicht zu dem Buch wegen dem Klappentext gegriffen, sondern wegen Anabelle Stehl. Diese ist selbst eine leidenschaftliche Gamerin, wie man in ihren Social-Medien-Kanälen öfters sehen kann. 
Im Mittelpunkt steht der Spieleentwicklungswettbewerb, an dem jeweils die beiden Hauptcharakteren mit ihrem Spiel und ihrem Studio teilnehmen. Laras Spiel ist eine niedliches Cozy-Game und Lucas dagegen ist ein Horror-Survival-Spiel. 
Sie sind in Konkurrenz, als sich in dem Austragungsort in Oxford treffen, doch sie verstehen sich schnell ziemlich gut und bauen eine Verbindung zueinander auf. Auch wenn das unpassende Timing gerade während dem Wettbewerb mehrfach zur Sprache kommt. 
Und so sehr Luca gerade dabei ist sich in Lara zu verlieben, hat er etwas erfahren, dass ihm dabei ein schlechtes Gefühl gibt, weil er mit sich kämpft, ob er ihr diesem Problem erzählen soll oder es sie nur verletzen würde. Charakterliche Tiefe war bei beiden gut umgesetzt und hat sie vielschichtig gemacht. Ebenso gab es passende Nebencharaktere zu der Geschichte. 
Die Love-Story von Lara und Luca war süß und emotional und in positiver Weise nicht toxisch. "Levels of Love" ließ sich flüssig lesen und die Handlung war ingesamt stimmig. Ich bereue das Lesen nicht, aber meine insgeheime Vermutung hat sich doch bestätigt.
Wenn eine Thematik eine so einnehmende Rolle in einem Roman spielt, die mich aber gar nicht richtig interessiert, hat es ein Buch bei schwer bei mir. Denn leider hat mich dieses Werk eben nicht fesseln können und ich habe absolut kein Bedürfnis die Reihe weiterzuverfolgen oder erneut ein Buch mit dem Thema Gaming und Spieleentwicklung zu lesen. Ich meine damit überhaupt nicht, dass der erste Band von "Novel Haven" schlecht war, aber deswegen sind es für mich nur 4 Blumen in der Bewertung geworden.


Schön gemachter New-Adult-Roman mit einer guten Liebesgeschichte, nur die Gaming-Thematik war nicht ganz meins und konnte mich nicht wirklich abholen.

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