{rezension} herz aus gold und asche - katja ammon

Elin kann es nicht fassen! Ohne große Anstrengung ergattert sie ihren Traumjob in einem der weltweit größten Pharmaunternehmen. Nicht nur, dass sie in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters tritt, nein, mit der Forschung kann sie möglicherweise ihrem schwerkranken Bruder helfen. Allerdings ist es nicht einfach, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, seit sie dort Esra begegnet ist.
Er sieht umwerfend aus und ist unglaublich charmant, aber irgendetwas scheint er vor ihr zu verbergen. Und jeder Schritt in seine Richtung treibt Elin mehr in die faszinierende sowie gefährliche Welt einer längst vergessenen Legende. Bis sie sich entscheiden muss: Wen soll sie retten – ihren Bruder oder ihre große Liebe?
(Klappentext)


Gleich am Anfang vom Lesen ist mir die tolle Innengestaltung bei jedem Kapitelbeginn und auf den einzelnen Seiten aufgefallen, wo kleine Elemente von dem Cover verwendet werden.
Ich war sehr schnell in der Geschichte drin, wo Elin ihr Vorstellungsgespräch bei dem Pharmaunternehmen hat. Sie war mir gleich sympathisch und ich war gespannt, was mich erwarten wird.
Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht und sorgte dafür, dass sich das Buch sehr schnell lesen lassen konnte. Es wird hauptsächlich aus der Sicht von Elin in der Ich-Perspektive erzählt, aber ab und zu gibt es eine kleine Szene aus Esras Sicht in der dritten Person.
Obwohl ich die Protagonistin zunächst charakterlich eigentlich mochte, hat sie mich in Bezug auf die Liebesgeschichte etwas genervt. Denn die Liebesgeschichte mit ihr und Esra ging einfach viel zu schnell, sie vertraut ihm gleich bedingungslos, obwohl sie in bei ihren ersten Begegnungen doch ein wenig unheimlich fand. Sie verliebt sich einfach direkt in den total gut aussehenden Typen mit den goldenen Augen, der einen großen Beschützerinstinkt gegenüber ihr hat. Zudem gab es noch zwei weitere leicht klischeehafte Aspekte in der Beziehung der beiden. Es war zwar eine süße Liebesgeschichte, Esra war im grundsätzlich sympathisch, aber es war zu schnell "die große Liebe".
Die Nebencharakteren wie Juna oder Nico waren eine schöne Ergänzung und haben gut zu der Geschichte gepasst. Timon fand ich etwas seltsam und Dr. Siller war in seiner Rolle sehr gut dargestellt.
Richtig gut an dem Buch hat mir die Fantasy-Thematik gefallen und ich mochte die neue und innovative Idee der Autorin mit der Legende und der Stadt Basel, wobei die Stadt auch ein schöner und interessanter Schauplatz war. Es war schön umgesetzt und es war gelungen, wie sie die Details rund um die Fantasy-Wesen erschaffen hat.
Insgesamt war öfters schade, dass manche Aspekte an der Geschichte leicht klischeehaft oder auch vorhersehbar waren, wie Tod der Eltern von Elins Eltern und im Zusammenhang damit verborgenen Geheimnissen in der Vergangenheit. 
Das Buch hatte zwar auch spannende und actionreiche Szenen, aber hier konnte man immer schon gut erahnen, worauf es hinauslaufen würde und ein paar mehr überraschende Momente wären schön gewesen.
Am Ende bleiben noch ein paar Fragen bleiben offen, aber die Autorin sagt, dass es möglicherweise noch einen zweiten Teil geben wird.


Guter Fantasy-Aspekt, aber die Liebesgeschichte war zu schnell und das Buch war öfters mal klischeehaft und vorhersehbar. Schön für zwischendurch.


Vielen Dank an den Planet! Verlag für die 
Bereitstellung des Rezensionsexemplares.


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