{rezension} kissing - katrin bongard

Emmy ist wie Jane Austens Emma eine leidenschaftliche Kupplerin. Ihr neuestes Opfer: ihr bester Freund Julian. Der steht auf Jungs, und als Emmy den attraktiven Noah entdeckt, glaubt sie den perfekten Kandidaten gefunden zu haben. Doch Noah interessiert sich viel mehr für Emmy und scheint auch nicht der Sunnyboy zu sein, für den sie ihn hält. Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlt.
(Klappentext)


Der lockere und angenehme Schreibstil hat, bei dem zweiten Buch, was ich von der Autorin lese, gut gefallen. Er hat das Buch ab und an unterhaltsam gemacht.
Zuerst dachte ich mir, es würde mir gut gefallen, dass Emmy älter ist und schon Studentin ist, was aber leider nicht der Fall war.
Gestört hat mich wie Studenten nach dem typischen Klischee-Studenten dargestellt wurden. Partys, ein bisschen lernen und total selbstständig sein. Nicht jede Studenten sind so drauf.
Emmy als Charakter konnte mich leider nicht überzeugen, sie handelt kopflos, und teilweise auch feige, weil sie in ihrem Handeln nicht konsequent ist. Sie achtet am Endeffekt nur auf ihre eigenen Gefühle, obwohl sie eigentlich intelligent und nett wirkt.
Die anderen Charaktere fand ich sympathischer und auch reifer als Emmy. Sie waren alle auf ihre Art mit gewissen Eigenschaften besonders und auch interessant.
Gut fande ich, dass die Autorin das Thema Homosexualität und damit verbundene Freunschaften und Liebe aufgreift. Es werden die verschiedensten Probleme zu diesem Bereich aufgegriffen und erläutert.
Die Handlung war insgesamt gut, unterhaltsame und auch schöne Szenen. Teilweise waren Dinge aber auch vorhersehbar.


Eigentlich ein gutes Buch, wenn die Protagonistin sympathischer gewesen wäre.



Vielen Dank an den Oetinger Taschenbuch Verlag  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 




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