groupies bleiben nicht zum frühstück

heute morgen wusste ich noch nicht worüber ich schreiben soll
aber jetzt ist mir doch eine idee gekommen
groupies bleiben nicht zum frühstück hab ich mir heute auf dvd gekauft, hatte ihn vorher aber schon 3mal gesehen
ich hab sogar den soundtrack und das buch zum film, aber nicht den film
also hab ich beschlossen eine rezension über das buch zu schreiben

rezension groupies bleiben nicht zum frühstück - mark stichler
das buch hab ich mir damals gekauft, weil ich den kinofilm so toll fand.
das buch ist ziemlich dünn und hat nur ca. 180 seiten plus szenenbilder und darstellerinfos.
im buch werden sehr sehr viele dialoge verwendet um sich nah am buch zu halten und die kapitel eher kurz.
der schreibstil ist eher normal und langweilig. gedanken werden eigentlich nicht verwendet und das buch ist aus der 3. person verfasst.
trotzdem ist alles detaillert und wirkt so wie eine inhaltszusammenfassung sehr detalliert und mit dialogen.
alles was passiert oder gehandelt wird wird nur beschrieben und nicht interpretiert.
alles in allem wars es das geld nicht wirklich wert.
fazit : wer den film euphorisch toll findet und die story schriftlich nochmal verfolgen will kann sich das buch mal durchlesen, aber man muss es nicht unbegingt lesen oder kaufen

kleiner einblick:

Lila schlummerte selig und bekam nichts
mit. Auch nicht den Bericht über die Erfolgsband „Berlin
Mitte“, der auf dem kleinen Bordfernseher des Flugzeugs
lief.
„Heute kommt ‚Berlin Mitte‘ zum Abschlusskonzert ihrer
ausverkauften Europatournee nach Berlin. Chriz, Sänger der
Band und Schwarm aller Mädchen, kann sich vor Vereh­
rerinnen kaum retten. Schon den ganzen Tag belagern Fans
den Berliner Flughafen. Resttickets für das Konzert gibt es nur
noch auf dem Schwarzmarkt“
, drang die Stimme der auf-
gedrehten Moderatorin aus den Kopfhörern.
Aber Lila bekam nichts davon mit. Sie war wirklich mit
einem tiefen Schlaf gesegnet und hatte es sich an der Schul-
ter ihres Nachbarn, eines Asiaten, gemütlich gemacht. Aus
ihrem halb geöffneten Mund drangen laute Schnarchge-
räusche, und auf dem blütenweißen Hemd des Geschäfts-
manns bildete sich direkt neben der akkuraten Krawatte ein
nasser Fleck.
Nach einem Auslandsjahr in einem gottverlassenen Kuh-
nest in Texas hatte Lila eine weite Reise mit dem Bus bis zum
nächsten Flughafen hinter sich. Dort war sie in den Flieger
zurück nach Berlin gestiegen und über dem Ozean in tiefen
Schlaf gesunken.
Der Asiate hielt krampfhaft still, um sie nicht zu wecken.
Über die Kopfhörer verfolgte er mit versteinertem Gesicht
den Bericht über die Band „Berlin Mitte“. Ab und zu ernte-
te er einen mitleidigen Blick von den anderen Fluggästen
um ihn herum. Auch ihnen war es schwergefallen, bei Lilas
Schnarcherei ein bisschen zu schlafen, aber der Asiate hatte
während des Fluges kein Auge zugetan.
Bald würde seine Tortur aber vorbei sein. Das Flugzeug
war im Landeanflug auf Berlin, und schließlich berührten die
Räder rumpelnd die Landebahn. Lila ließ sich auch dadurch
nicht stören und schnarchte einfach weiter. Dem Asiaten
wurde es jetzt allerdings zu viel. Er warf einen müden Blick
auf Lila und zuckte ein-, zweimal kräftig mit der Schulter.
Das Mädchen konnte ja nicht das ganze Leben lang an ihm
kleben und schnarchen.
Lila schüttelte unwirsch den Kopf. Mit einem letzten lau-
ten Grunzen öffnete sie langsam die Augen und sah direkt
in das breite, ausdruckslose Gesicht des Asiaten. Uahh. Mit
einem Ruck war sie wach und schreckte zurück.
„Hab ich geschnarcht?“, fragte sie sofort und konnte ih-
rem geduldigen Sitznachbarn die Antwort an den Augen
ablesen. Es war offensichtlich, dass er den ganzen Flug über
kaum geschlafen hatte.
„Wieso haben Sie mich denn nicht aufgeweckt?“, fuhr
Lila nervös fort und strich sich ihre dunklen Haare aus dem
Gesicht.

Ihr Blick fiel auf die Schulter des Asiaten, ihr Schlafplatz
für die letzten paar Stunden. Oh nein! Deutlich zeichnete sich
auf dem weißen Hemd der nasse Fleck ab, der nur von ihr
stammen konnte. Lila erstarrte vor Entsetzen, aber nicht lan-
ge. Wie immer, wenn sie in eine peinliche Situation geriet –
und das kam häufiger vor, als ihr lieb war –, fing sie an zu
plappern.
„I hope you won’t get into trouble if you get picked up
by some important manager.”
Sie griff hektisch nach einer knallroten Serviette, die im
Ablagenetz steckte, und wischte damit über den Fleck. Die
Serviette hinterließ hässliche hellrote Spuren auf dem wei-
ßen Hemd.
„Oh, Mist. Oh, no. Sorry, sorry, sorry.”
Dieses Wort hatte sie allerdings auch schon vor ihrem
USA-Aufenthalt perfekt draufgehabt. Entsetzt sah Lila den
Mann an. Was würde er tun? Sie konnte keine Regung und
kein Gefühl von seinem ausdruckslosen Gesicht ablesen,
aber sie war überzeugt, dass in den nächsten Sekunden et-
was Schreckliches passieren würde.
Der Asiate bewies eine erstaunliche Selbstbeherrschung.

details zum buch :
autor : mark stichler
jahr : 2010 (august)
seiten : 192
preis : 10 €
verlag : SchneiderBuch
art : taschenbuch

den film und den soundtrack find ich aber immernoch gut. die sind das geld auf jeden fall mehr wert.


 mein aktuelles buch hab ich übrigens zur hälfte durch, ich wills aber noch bis sonntag fertig lesen. und ich hab es immernoch nicht geschafft hiob zu lesen oder anzufangen , der innere schweinehund ist noch nicht überwunden und beißt und bellt :)

so alles liebe und bis dann
eure callie





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